Wilder Meta-Report vom 23.10.2016: Das sind aktuell die besten Hearthstone-Decks im Wilden Format

TempoStorm hat vor Kurzem den zweiten Meta-Report für das Wilde Format veröffentlicht. Anders als der Standard Meta-Report, der aktuell in (fast) wöchentlichem Rhythmus erscheint, soll dieser keinem festen Zeitplan folgen und bei Bedarf, d.h. wenn es bedeutende Meta-Änderungen gab, aktualisiert werden.

Der aktuelle Stand der Meta

Die Meta im Wilden Format ist größtenteils gleich geblieben – dank Karten wie Bemannter Schredder oder Schlickspucker sind Decks mit N’Zoth und Todesröcheln-Synergien nach wie vor die stärksten.

Aufgrund der Änderungen in Patch 6.1.3 ist der Aggro Shaman aus der Tier-Liste gefallen, da sowohl zwei seiner Core-Karten (Waffe des Felsbeißers und Totemiker der Tuskarr) als auch Ruchloser Unteroffizier von den Nerfs betroffen waren. Beim Krieger wurden die Kosten von Hinrichten erhöht – die Karte ist allerdings nach wie vor solide.

Beim Midrange Hunter gab es zwar kaum Änderungen, dennoch ist er in der aktuellen Ausgabe auf eine höhere Position geklettert.

Die besten wilden Decks im Überblick

Tier 1

  1. (-) Secret Paladin
  2. (-) Zoolock
  3. (+2) Midrange Hunter
  4. (-) Patron Warrior

Tier 2

  1. (-2) N’Zoth Priest
  2. (-) Freeze Mage
  3. (-) Murloc Paladin
  4. (+1) N’Zoth Warrior
  5. (-1) Tempo Mage
  6. (+4) Renolock

Tier 3

  1. (-1) Face Hunter
  2. (+3) N’Zoth Rogue
  3. (NEU) Egg Druid
  4. (NEU) Mech Mage
  5. (-4) Midrange Shaman
  6. (-4) Beast Druid

Tier 4

  1. (-1) Echo Giants
  2. (NEU) Handlock

Den wilden Meta Snapshot im Original gibts bei TempoStorm.

TempoStorm teilt die beliebtesten Decks in 4 Stufen (engl. Tiers) ein. In Tier 1 fallen Decks, die sehr gut optimiert sind bzw. extrem mächtige Kombos und Synergien bieten, sodass man sich beim Verlieren dagegen hilflos und unfair behandelt fühlt.

In Tier 2 finden sich wettbewerbsfähige Decks, die ein paar kleine Schwächen haben. In Tier 3 finden sich die Decks, die zwar nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht sonderlich optimiert sind.

In Tier 4 finden sich Decks, die z.B. ungeschliffen oder nischig sind. Mit diesen gegen Decks aus höheren Tiers zu gewinnen erfordert ein genaues Verständnis der Rolle jeder Karte im Deck.  In Tier 5 schließlich landen Fun-Decks, die man nur verwenden sollte, wenn man Hearthstone für die Freude am Gameplay (und nicht am Gewinnen) spielt.

Das wilde Ranking wird von einem Team aus vier Spielern (BBGunGun, gcttirth, JabLoL und Parkzer) erstellt.


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Veröffentlicht in: News

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Kommentare zu "Wilder Meta-Report vom 23.10.2016: Das sind aktuell die besten Hearthstone-Decks im Wilden Format"

Secret Pala wird für eine weitere lange Zeit die Meta im wilden Format anführen 😛

Der gute alte Mech Mage ist auch endlich wieder dabei. Das Deck hat damals schon richtig Spaß gemacht.


Diese Meta gefällt mir um einiges besser als die Srandard Meta.

Definitiv mehr Abwechslung, außerdem ist es wiedermal schön Decks wie Handlock oder Mech Mage zu sehen.


@Terpentin300: Ja, Secret-Pala wird wohl weiterhin Rang 1 bleiben – aber wenigstens steht er nicht allein an der Spitze, wie Midrange-Shaman in Standard.

Secret-Pala fühlt sich zwar für mich immer noch kaum zu schlagen an, wenn er eine perfekte Curve trifft und immer schön primär Face geht. Aber wenn Secret-Pala nicht seinen Dr 6 erwischt, fühlt sich das Deck in meinen Augen ziemlich „mäßig“ an. Und auch Dr 6 ist in Runde 6 gut zu bewältigen, falls man bis dahin, z.B. mit Zoo, einen deutlichen Vorsprung in der Boardcontrol erreicht hat.

Hinzu kommt, dass Anti-Secret-Minions jetzt wohl noch eine bessere Wahl sind, wenn jetzt auch Hunter noch populärer geworden ist. Selbst wenn man mit Kezan Mystic ein Geheimnis klaut (ich würde eher die spielen als den Eater of Secrets), kann das schon einen spürbaren Temposwing bedeuten.

Überraschenderweise habe ich selbst diesen Monat in Wild nur vergleichsweise wenig Secret-Palas gesehen (habe aber bisher auch nur bis Rang 8 gespielt).


sehr schöner artikel

ich hoffe, dass wild mehr relevanz bekommt und wir in zukunft öfter standard und wild meta reports haben


ps. finde meinen resurect nzoth priest viel besser als den hier XD


Das gute gegen Secret Paladin ist einfach, dass man bis zur 6. Runde seine Züge taktisch aufbauen kann um seinen Turn 6 zu nichte zu machen oder ein wenig an Stärke nimmt.

Wie du bereits geschrieben hast, gibt es hier Möglichkeiten wie Kezan Mystic oder Eater of Secrets.

Ich spiele zurzeit gerne Hunter (sei es Face oder Midrange) gegen Secret Paladine mit 2x Leuchtfeuer im Deck. Die Karte ist übrigens auch gegen Freeze Mages sehr stark.


@Maurice84: du wirst lachen. Si ziemlich jedes 2. Spiel dass ich im wild habe, werde ich (mit Tempo mage) durch Eater of Secrets gekontert. Hab Sogar schon gegen einen gespielt, der die karte 2x im Deck hatte. Ich vermute mal dass einfach jeder ein paar Konter karten gegen Secret Pala haben möchte und da ist eater natürlich besser.

Ansonsten stimme ich dir zu. Der Erfolg von dem secret Pala hängt stark davon ab, ob er ne gute curve und turn 6 Dr.6 hinbekommt. Oft genug fällt das deck damit


Ich habe gestern viele Wildspiele gemacht und keinen einzigen Secretpala gehabt. Habe aber auch nur zur Abwechslung gespielt und bis Rang 15 oder so gelevelt.

Hat aber wesentlich mehr Laune als die Standard-Ladder gemacht muss ich ehrlich sagen.

Ich habe einen selbst gebauten Demonlock und Mech Mage gespielt. 🙂


@Defi: ist auf den höheren rängen sehr vertreten. Als ich auf Rank 6, 15 Secret Palas hintereinander hatte, bin ich von tempo Mage auf patron warri umgestiegen. Einfach nur um den Pala zu kontern und ZACK funktioniert^^


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