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✨ Standard Meta-Report vom 24.09.2017: Das sind aktuell die Hearthstone Top-Decks

Es ist wieder soweit: TempoStorm hat in der vergangenen Nacht einen brandneuen Hearthstone Meta-Report veröffentlicht – den ersten seit Patch 9.1, der Nerfs für fünf beliebte Karten, darunter Anregen und Feurige Kriegsaxt, beinhaltete. Eine Zusammenfassung inkl. Links zu entsprechenden Decks gibts wie immer hier bei uns.

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24.09.2017 um 11:08

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69 Antworten

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Ok, dann haben wir defintiv einen unterschiedlichen Tier-Begriff. Für mich ist die faktische Gesamterfolgsquote eines Decks nicht gleichbedeutend mit seiner Stärke. Nach der Defintion wäre Patron Warrior zu seinen Hochzeiten auch nicht das Top-Deck gewesen, weil viele Spieler durch eine falsche Spielweise die Siegquote von Patron nach unten gezogen hatten.

Und nur weil jemand auf Legende-Rang mit einem Deck spielt, bedeutet das nicht, dass er auch kompetent darin ist, dieses Deck zu spielen. Wenn z.B. jemand mit sagen wir mal Aggro Druid diesen Monat Legende geworden ist, dann auf Highlander-Priest umsteigt und ne Siegquote von 30% hat, weil er das Deck einfach scheiße spielt, folgt daraus nicht, dass Highlander-Priest ein schlechtes Deck ist.

Auf den unteren Legende-Rängen spielen viele Spieler echt den größten Quatsch zusammen, so dass ein Low-Legend-Gegner meist deutlich einfacher ist als der durchschnittliche Rang 1/2-Spieler.

Die „Expertenmethode“ für eine Tier-Liste, wie sie z.B. Tempostorm praktiziert, hat defintiv auch große Nachteile. Ich halte es aber auf der anderen Seite für noch weitaus illusorischer die faktische Gesamtwinrate eines Decks mit seiner „wahren“ (=richtig gespielten) Stärke gleichzusetzen.

Aber das ist nun defintiv ein Thread für sich wert.

Sage ja nicht, dass es keine Konterkarten existieren sollen. Es ist m.M.n. nicht die beste Wahl das Spiel von Erweiterung zu Erweiterung zu balancen, nur weil Blizzard so wenig Karten wie möglich nerfen möchte …

Zustimmung. 🙂

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Ok, dann haben wir defintiv einen unterschiedlichen Tier-Begriff. Für mich ist die faktische Gesamterfolgsquote eines Decks nicht gleichbedeutend mit seiner Stärke. Nach der Defintion wäre Patron Warrior zu seinen Hochzeiten auch nicht das Top-Deck gewesen, weil viele Spieler durch eine falsche Spielweise die Siegquote von Patron nach unten gezogen hatten.
Maurice84

Das Spielvermögen der Decks ist ja in den durchschnittlichen WR implitzit enthalten.

Beispiel PW: Da ist die WR in Low und High Rank ähnlich unverändert in Tier 1 Platz 1. Das Deck ist ähnlich stark unabhängig vom Spielvermögen, da es einen recht niedrigen Skillfloor hat und toleranter gegenüber Spielfehlern ist.

Beispiel Kazakus Priest: Die WR des Decks verändert sich stärker von Low zu High Rank, da Anfänger größere Schwierigkeiten haben, dieses komplexe Deck zu navigieren oder mit den Removals hauszuhalten. Der Skillfloor ist deutlich höher, d.h. ein erfahrener Spieler holt aus dem Deck mehr raus als ein Anfänger. Betrachtet man die ganze Ladder ist Priest innerhalb von Tier 3 also noch schlechter! Und der Nerf wird das weniger verändern als viele vermuten, denke ich. Das zeigen zumind. die ersten Stats.

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Interessant ist, dass die Leute schon bei Priest Tier 3 anfangen zu heulen. Frage mich ja, was passieren würde, wenn Priest 9 Monate lang auf Tier 1 Platz 1 die Meta dominieren würde …

Auch wenn ich selber aktuell kein Priest spiele, da Highlander-Decks nicht so meins sind, freue ich mit allen Priest-Spielern die jetzt ein „Tier 3 Deck“ haben … woooow! Als Priest Spieler ist man ohnehin Masochist und über die letzten Jahre bescheiden geworden.

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Das Spielvermögen der Decks ist ja in den durchschnittlichen WR implitzit enthalten.

Das lässt sich meiner Meinung nach nicht direkt übertragen. Meine These ist ja gerade, dass die durchschnittliche WR aller Spieler eben nicht zuverlässig das Spielvermögens einen Decks widerspiegelt. Nur weil jemand Legende ist, heißt das nicht, dass er auch gut mit einem Deck umgehen kann.

Aber wie auch immer man nun Highlander-Priest vom Tier her nun einstuft, mein Problem bleibt ja weiterhin nicht, dass ein Priest-Deck derzeit (seis nun T1, 2 oder 3) viable ist, sondern dass dieses viable Deck in vielen Fällen für den Gegner hochgradig uninteraktiv ist. Und diese Tatsache würde mich auch dann nerven, wenn Highlander-Priest klar T4 wäre und ich derzeit zu ca. 30% (laut meinem Decktracker) auf dieses uninteraktive Deck treffen würde.

Dragon-Priest war auch eine Weile sehr brauchbar in der Ladder und gegen das Deck habe ich in den meisten Fällen gerne gespielt. Ich „heule“ nicht wegen Priest, sondern über ein uninteraktives Deck – egal welche Klasse dieses besitzt.

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Das Spielvermögen der Decks ist ja in den durchschnittlichen WR implitzit enthalten.

Das lässt sich meiner Meinung nach nicht direkt übertragen. Meine These ist ja gerade, dass die durchschnittliche WR aller Spieler eben nicht zuverlässig das Spielvermögens einen Decks widerspiegelt. Nur weil jemand Legende ist, heißt das nicht, dass er auch gut mit einem Deck umgehen kann.
Maurice84

Es geht nicht um jemanden, sondern um den Durchschnitt aller Spieler pro Spieler-Rank. Und ja ich denke, dass das durchschnittliche Spielvermögen auf einem Legend-Rank höher ist als auf einem Noob-Rank.

Aber wie auch immer man nun Highlander-Priest vom Tier her nun einstuft, mein Problem bleibt ja weiterhin nicht, dass ein Priest-Deck derzeit (seis nun T1, 2 oder 3) viable ist, sondern dass dieses viable Deck in vielen Fällen für den Gegner hochgradig uninteraktiv ist. Und diese Tatsache würde mich auch dann nerven, wenn Highlander-Priest klar T4 wäre und ich derzeit zu ca. 30% (laut meinem Decktracker) auf dieses uninteraktive Deck treffen würde.
Maurice84

Ganz ehrlich, das mit dem interaktiv überschätzt Du, glaube ich. Man konnte gegen PW trotz Taunt und Golakka komplett überrollt werden. Das war eher so ’ne gefühlte Interaktivität.

Nicht jedes Deck muss gegen jedes Deck in jedem Zug immer eine Antwort haben. Aggro-Cancer-Decks werden aktuell zurecht ganz gut durch Priest gekontert. Statt Konterkarten gibt es ja auch Konterdecks. Die „Aktion“ bei der „Interaktion“ könnte darin bestehen, ein anderes Deck mit einer anderen Siegbedingung zu spielen.

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Man konnte gegen PW trotz Taunt und Golakka komplett überrollt werden.

Interaktivität meint ja auch nicht „zu 100% interaktiv“. Welches Deck ist das schon? Das ist ja auch nicht nötig. Es reicht ja, dass ein Deck „im Allgemeinen interaktiv“ ist. Und das war bei PW definitiv der Fall (z.B. durch Taunts, Weapon Removals, Krabbe…) und ist bei Highlander-Priest weit weniger der Fall.

ich denke, dass das durchschnittliche Spielvermögen auf einem Legend-Rank höher ist als auf einem Noob-Rank.

Das denke ich auch – ändert aber nichts an meinem Einwand.

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Man konnte gegen PW trotz Taunt und Golakka komplett überrollt werden.

Interaktivität meint ja auch nicht „zu 100% interaktiv“. Welches Deck ist das schon? Das ist ja auch nicht nötig. Es reicht ja, dass ein Deck „im Allgemeinen interaktiv“ ist. Und das war bei PW definitiv der Fall (z.B. durch Taunts, Weapon Removals, Krabbe…) und ist bei Highlander-Priest weit weniger der Fall.
Maurice84

Ja insb. PW war nahezu „0% interaktiv“, da die Siegbedingung des Decks nicht vorgesehen hat mit dem Gegner zu interagieren – ausgenommen dem Face natürlich! 😉

Die meisten Spieler sind daran gewöhnt, dass es sehr schlechte nahezu ungewinnbare Matchups wie PW gibt. Da konnte man techen, was man wollte. In der Vergangenheit hatte PW wenig wirklich schlechte ungewinnbare Matchups gehabt. Aber warum soll PW keine schlechten Matchups haben und warum soll dieses nicht Priest sein? Für jedes andere Deck ist das seit 9 Monaten normaler Spielalltag. Verstehe den Einwand nicht. Zumal es sich bei Priest bislang um ein Tier 3 Deck handelt.

ich denke, dass das durchschnittliche Spielvermögen auf einem Legend-Rank höher ist als auf einem Noob-Rank.

Das denke ich auch – ändert aber nichts an meinem Einwand.
Maurice84

Den habe ich wohl nicht verstanden, aber ist vielleicht auch nicht so wichtig …

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Also ich bin in erster Linie auch erstmal froh, dass die Meta mal wieder ein bisschen durchgerüttelt wurde. Jede Form von Druiden konnte ich einfach nicht mehr sehen, auch wenn ich eingestehen muss, Aggro und Jade Druid anfangs auch zum laddern genutzt zu haben. Aber wenn echt jedes 2. Match gegen Druid ist und man eigentlich schon im 3. Zug weiss das man quasi aufgeben kann, hat man kaum noch Lust an andere Decks sich auszuprobieren. Und sich ein reines Konterdeck zu bastelt kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.

Von daher werde ich jetzt auch wieder mehr Spass haben, bis sich wieder die ersten 4 T1 Decks gefestigt haben, die jeder 2. spielt 😉

Ich finde der Highlander Priest macht Spass und ist mal wieder was neues.

Langsam nervt mich nur dieses ganze rumevolve beim Shaman, aber wer sucht findet ja immer was zum meckern

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@LookSkywalker:

War vor ein paar Tagen Top 10 mit der Liste von Mr Yagut hier:

klick<

Lief gestern aber nicht mehr so gut, muss wahrscheinlich etwas umbauen.

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Ja insb. PW war nahezu „0% interaktiv“, da die Siegbedingung des Decks nicht vorgesehen hat mit dem Gegner zu interagieren – ausgenommen dem Face natürlich!

Dann hast du noch nie PW auf einem höheren Rang gespielt! 😀

Mit PW ist es wie mit allen Aggro-Decks: Vor allem am Anfang muss man effektiv traden, sonst geht einem zu schnell die Power aus. Aggro vs. Aggro ist generell eines, wenn nicht sogar das interaktivste Matchup schlechthin nach meiner Erfahrung, weil schon von Runde 1/2 ab sofort hart ums Board gekäuft wird – während zwei Control-Gegner die ersten vier Runden die Heropower nutzen und emoten. Sehr interaktiv.

Und klar darf ein Deck ein oder mehrere Konterdecks haben. Ich fühle mich gerade wie schon eine Schallplatte die hängt, aber ich sags nochmal: Mein Problem ist, dass Highlander-Priest ein weitgehend uninteraktives Deck ist. Für meine Kritik spielt es keine Rolle, ob und wenn ja wen der Priest als Deck insgesamt kontert und ob der nun T1 oder T3 ist. Das ändert alles nichts an der Uninteraktivität des Decks, wie ich sie weiter oben beschrieben habe.

@mein Einwand:

=> Und nur weil jemand auf Legende-Rang mit einem Deck spielt, bedeutet das nicht, dass er auch kompetent darin ist, dieses Deck zu spielen. Wenn z.B. jemand mit sagen wir mal Aggro Druid diesen Monat Legende geworden ist, dann auf Highlander-Priest umsteigt und ne Siegquote von 30% hat, weil er das Deck einfach scheiße spielt, folgt daraus nicht, dass Highlander-Priest ein schlechtes Deck ist.

=> Die Gesamtwinrate einer User-Gruppe, egal um welchen Abschnitt der Ladder es geht, spiegelt nicht die objektive Stärke eines Decks wieder. Wenn überhaupt die Winrate einer Gruppe von Usern interessant für die objektive Spielstärke eines Decks relevant sein könnte, dann wohl nur was die Spitze der Legende-Spieler angeht, die sowohl ausreichend kompetent in einem Deck ist und ernsthaft versucht zu gewinnen. Wenn sagen wir mal 70% der Leute (nur eine Beispielzahl) auf Legende e nur noch „just for fun“ spielen und nicht mehr im „Try-Hard-Modus“ sind, verfälschen ihre Ergebnisse die Aussagekraft der Gesamtwinrate eines Decks.

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