OTK Priest

Hearthstone - Anduin Priester Artwork

Wenn Euer Gegner merkt was los ist fällt er gerade um

Autor:Gabeljongleur 92 4D+37
Aufrufe: 21.175
Stimmen:+24
Format:W Nur im wilden Format spielbar
Erstellt am:28.04.2018 um 02:58 Uhr.
Aktualisiert:26.05.2018 um 21:05 Uhr.
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Machtwort: Schild x2
Heilige Pein x2
Gedankenschlag x2
Schattenvisionen x2
Schattenwort: Schmerz x1
Schattenwort: Tod x2
Seelensog x2
Beutehamsterer x2
Blutmagier Thalnos x1
Strahlender Elementar x2
Furchtbarer Alptraum x2
Ruf des Zwielichts x2
Ewige Knechtschaft x1
Heilige Nova x1
Geringer Zauberdiamant x2
Psychischer Schrei x2
Prophet Velen x1
Schattenhäscher Anduin x1
23x ZauberØ 2,96 ManaMaximal 7Mana
0x WaffenØ 0,00 ManaMaximal 0Mana
6x DienerØ 2,83 ManaMaximal 7Mana
AngriffØ 2,67 AngriffSumme: 16 Angriff
LebenØ 2,67 LebenSumme: 16 Leben
30 Karten27 Priester-Karten90,00% klassenspezifische Karten
Kosten8.020
um alle Karten herzustellen.
Basis8
Basis-Karten
26,67% Basis-Karten
Gewöhnlich8
Karten
26,67% gewöhnliche Karten
Selten5
Karten
16,67% seltene Karten
Episch6
Karten
20,00% epische Karten
Legendär3
Karten
10,00% legendäre Karten
0
0 Karten
1
2 Karten
2
14 Karten
3
4 Karten
4
2 Karten
5
0 Karten
6
0 Karten
7
5 Karten
8
1 Karten
9
0 Karten
10
0 Karten
2 Karten

Deck Import Mit folgender Zeichenkette kannst du dieses Deck in deinem Hearthstone-Client übernehmen:

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Einleitung

Wenn der Gegner diese Priester Deck nicht kennt, wird er sich wundern, was ihr da macht. Eigentlich spielt ihr die ganze Partie nur komische Züge. Und dann kommt plötzlich der eine Zug, in dem ihr ihn tötet. Wie das gehen soll? Naja, es ist leider nicht ganz einfach, aber deshalb schreibe ich ja diesen Guide.

Inhalt

Quelle

Das Deck habe ich vom Hearthstone Streamer Disguised Toast übernommen.

Funktionsweise

Grundidee

Gedankenschlag verursacht 5 Schaden am gegnerischen Helden. Davon fällt keiner um. Um das zu erreichen, benötigt man zusätzlichen Zauberschaden. Für Priester bekommt man von Prophet Velen viel Zauberschaden. Dummerweise kostet der schon 7 Mana und man kann dazu nur einen Gedankenschlag spielen. Und die Gegner neigen dazu, solche Diener um keinen Preis für den nächsten Zug liegen zu lassen.

Die Lösung liegt darin, dass der Priester Diener wiederauferstehen lassen kann, und zwar billiger, als es mal war, sie auszuspielen. Damit lassen sich dann verschiedene Gewinnbedingungen konstruieren, die im folgenden Abschnitt aufgelistet werden.

Gewinnbedingungen

In diesem Abschnitt gehe ich jeweils davon aus, dass wir selber noch keinen Diener auf dem Feld haben. Sollten wir doch mal Diener auf dem Feld haben, kann man oft schneller einen Sieg einstreuen. Das lernt man aber mit der Zeit, wenn man die anderen Gewinnbedingungen verstanden hat.

Der Hauptgewinn

Zunächst die heftigste Variante.

Voraussetzungen

Spielweise

Hat man alle vier Schadenszauber auf der Hand, sind das 72 (ja, zweiundsiebzig) Schaden.

Mit einem gestorbenen Strahlender Elementar

Ist ein Strahlender Elementar tot und einer auf der Hand, geht es mit einem Furchtbarer Alptraum.

Voraussetzungen

Spielweise

Der Schaden ist der selbe wie beim Hauptgewinn.

Ohne gestorbenen Blutmagier Thalnos

Zieht man Blutmagier Thalnos mal nicht, geht es auch.

Voraussetzungen

Spielweise

Nicht ganz so heftig, aber immer noch viel mehr als genug.

Wenn es an Schadenszaubern mangelt

Auch wenn wir mal nur einen Schadenszauber auf der Hand haben, sonst aber alles für die Combo bereit ist, gibt es einen Weg.

Voraussetzungen

Spielweise

Ohne gestorbenen Beutehamsterer

Logischerweise funktioniert das Ganze analog mit nur vier Aufladungen von Geringer Zauberdiamant, wenn kein Beutehamsterer gestorben ist. Man macht dann sogar den vollen Schaden der Variante Der Hauptgewinn. Da man ohne Beutehamsterer aber kaum soweit kommt, ist diese Variante nicht wirklich von Belang.

Mit nur einem Exemplar von Furchtbarer Alptraum und ohne Strahlender Elementar

Kann man nicht mehr durch Strahlender Elementar Mana sparen und fehlt das zweite Exemplar von Furchtbarer Alptraum auf der Hand, so kann man das eine nach dem Wiederbeleben direkt auf Prophet Velen wirken. Dadurch macht man den selben Schaden wie bei der Variante Der Hauptgewinn. Man hat aber nur noch 1 Mana und Heilige Pein kostet 0 aber Gedankenschlag kostet 1. Man kann also maximal einen Gedankenschlag wirken, kommt also maximal auf 48 Schaden – immer noch genug. Auch die Kombination aus einem Gedankenschlag und einer Heilige Pein reicht für 30 Leben und 5 Schild (von der Todesritterkarte), also das Maximum, auf das viele Klassen kommen können.

Die Abkürzung

Der grundlegend anderer Weg basiert auf Ewige Knechtschaft.

Voraussetzungen

Spielweise

Die schadensreduzierte Abkürzung

Es geht auch ohne Strahlender Elementar auf der Hand.

Voraussetzungen

Spielweise

Offensichtlich reicht das nur für 28 Schaden. Manchmal reicht das aber durchaus. Zum Beispiel, wenn man den gegnerischen Helden einmal mit der Heldenfertigkeit von Schattenhäscher Anduin verletzt hat.

Die extreme Abkürzung

Der kürzeste Weg funktioniert nur, wenn unser Gegner Prophet Velen nach dem ersten Ausspielen nicht töten oder verstummen lassen kann. Dann genügen meist schon ein Furchtbarer Alptraum, ein Heilige Pein und ein Gedankenschlag, um dem Spiel im nächsten Zug direkt ein positives Ende zu bereiten.

Wie man soweit kommt

So schön die Gewinnbedingungen auch sind, so heftig sind doch die Voraussetzungen. Man muss halt dummerweise überleben, bis man soweit kommt, und in einer Meta mit viel Aggro ist das nicht ganz so einfach. Oft muss man zudem fast das Ganze Deck ziehen, da unter anderem Siege ohne Prophet Velen zu ziehen die Ausnahme sind.

Mulligan

Vielleicht muss ich das noch verfeinern, aber derzeit gilt bei mir radikal die einfache Regel: Alles außer Heilige Pein, Strahlender Elementar, Blutmagier Thalnos und Beutehamsterer kommt weg.

Karten ziehen

Wir müssen uns so schnell wie möglich durch unser Deck ziehen. Dazu spielen wir fast wann immer möglich Blutmagier Thalnos und Beutehamsterer aus. Probleme bekommen wir, wenn es zu lange dauert, bis wir die erste dieser drei Karten ziehen. Daher auch das strikte Mulligan.

Machtwort: Schild ist die einzige andere Art, Karten zu ziehen. Auch das machen wir radikal: Wenn kein eigener Diener liegt, wirken wir Machtwort: Schild zur Not auch mal auf Diener des Gegners. Man sollte dabei natürlich nicht verhindern, dass diese sterben, wenn sie es sonst bald täten. Analog muss man manchmal auch abwägen, ob ein eigener Blutmagier Thalnos und Beutehamsterer durch den Buff zu lange überleben könnte.

Sind die ersten Karten gezogen, brauchen wir mehr. Schattenvisionen rufen optimalerweise zwei unserer Diener mit Todesröcheln wieder herbei. Ist schon einer gestorben und kein zweiter in Sicht, sollte man aber keinesfalls zögern auch nur einen zurück zu holen. Sind keine Schattenvisionen vorhanden, kann man auch die alternative Gewinnbedingung aufgeben und Ewige Knechtschaft zum Wiederbeleben eines Kartenziehdieners nutzen – insbesondere gegen Gegner, die sowieso mehr als 28 Schaden benötigen. Aber auch sonst sollte man hier nicht zögern.

Das zweite gezogene Exemplar von Geringer Zauberdiamant ist übrig (man spielt nur zwei, damit man oft genug eines rechtzeitig zum Aufladen zieht). Auch damit können Diener zurück geholt werden, die Karten ziehen.

Und zur Not kann man auch mit Furchtbarer Albtraum einen Deiner Duplizieren. Besonders geeignet dazu sind natürlich mit Schattenvisionen entdeckte Bonusexemplare, da dann die Gewinnbedingung nicht beeinträchtigt wird.

Abschließend noch eine Warnung: Dieses Deck benötigt einige Karten dringend. Man muss daher leider auch aufpassen, dass man möglichst nie in die Gefahr gerät, Karten zu verbrennen.

Heilen

Wenn man so gut wie keine Diener spielt, bekommt man natürlich meistens ganz gut Schaden von denen des Gegners ab und muss sich heilen.

Das Einstreuen der Heldenfertigkeit ist oft möglich und sollte genutzt werden. Liegt Prophet Velen auf dem Brett, heilt diese gleich für 4.

Heilige Nova heilt auch für 2.

Der wichtigste Heilzauber ist aber Seelensog. Der sieht harmlos aus, kann aber enorm viel heilen. Man sollte dabei nicht zögern, zunächst eigene Diener zu spielen, die dann auch den Schaden erhalten. Sowohl Blutmagier Thalnos verdoppelt dabei den Schaden und damit auch die Heilung. Auch Prophet Velen verdoppelt den Schaden, verdoppelt dann aber auch die daraus generierte Heilung – er hielt also um 4 pro getroffenen Diener. Auf diese Weise kann man sich oft wieder komplett hoch heilen.

Das geniale ist, dass man die Heilung gerade gegen die Gegner bekommt, gegen die man sie am meisten braucht, nämlich gegen solche mit vielen Dienern. Und als Bonus eliminiert man sie oft auch noch.

Generische Diener loswerden

Auf Dauer kann man nicht alles gegen heilen und muss auch mal Diener des Gegners loswerden. Als klassischen Flächenschaden spielen wir nur Seelensog und Heilige Nova, die uns praktischerweise beide auch heilen. Diese helfen aber nur gegen kleine Diener. Ein einzelnes solches Exemplar können wir zudem mit Schattenwort: Schmerz entfernen.

Einzelne große Diener können wir mit Schattenwort: Tod entfernen. Mehrere hingegen können wir nur mit Schattenhäscher Anduin endgültig loswerden.

Zum Glück haben wir noch Psychischer Schrei, um ein beliebige Kombination aus Dienern des Gegners temporär aus dem Verkehr zu ziehen. Dabei gilt es zu beachten, dass der auch unsere Diener trifft und diese dabei nicht sterben.

Zudem kommt es manchmal vor, dass man den Gegner noch etwas hinhalten muss, um Geringer Zauberdiamant aufzuladen. Da man dazu ohnehin Zauber wirkt, kann man oft die Heldenfertigkeit von Schattenhäscher Anduin benutzen, um ein paar gegnerische Diener loszuwerden.

Ein wichtiger Punkt ist hier der Umgang mit Heilige Pein. Sie wir am Ende nicht zwingend zum Sieg gebraucht und sollte daher zur Not am Anfang genutzt werden, um zu überleben.

Was man nicht machen sollte

Zum Schluss noch eine kurze Übersicht über Sachen, die man auf jeden Fall vermeiden muss:

  • Die Combo probieren, ohne dass Prophet Velen gestorben ist
  • Sich überziehen

Folgendes sollte man auch auf jeden Fall vor der Combo vermeiden, wenn der Gegner auf hohes Leben plus Schild kommen kann, das es die volle Combo unmöglich macht. Beim Verbrauchen zählen dabei durch Schattenvisionen erzeugte Zusatzexemplare natürlich nicht mit.

Matchups

Erstaunlicherweise kann man gegen fast alles gewinnen, wenn man seine Karten schnell und in einer halbwegs brauchbaren Reihenfolge zieht. Man braucht also nie sofort aufgeben. Bei der frühen Nutzung von Schattenvisionen sollte man aber wissen, wonach man suchen muss.

Paladine

Paladine fluten das Deck mit Dienern und buffen diese oft noch. Hier ist es wichtig, bei etwa 4 Mana einmal mit einem Flächenzauber die meisten davon los zu werden, bis man bei 7 Mana (oder mit Münzu bei 6) mit Psychischer Schrei einmal für Ruhe sorgt. Der Paladin zieht dann ab und zu seine 1/1 er aus dem Deck und wird auch dadurch ausgebremst. Wie fast jedes Deck hat man es schwer, wenn man nicht die richtigen Karten zieht. Flächenzauber kann man hier ausnahmsweise auch in der Starthand behalten.

Jäger

Jäger spielen nicht ganz so vieler Diener, werden aber ähnlich bedient wie Paladine.

Magier

Auch der Magier ist meist aggressiv. Hier gilt es Ruhe zu bewahren und im richtigen Moment heftig zu heilen. Der Aggro-Magier hat nicht viele Diener und es geht ihm dann teilweise sie Luft aus.

Dummerweise hat der Magier zwei Zauber, auf die man aufpassen muss: Gegenzauber darf nicht im falschen Moment zuschlagen und Verwandlung auf unseren Prophet Velen verliert und das Spiel mit hoher Wahrscheinlichkeit. Dagegen hilft sicher eins: Prophet Velen bei 10 Mana spielen und dann sofort mit Schattenwort: Tod selber töten. Das muss man sich aber auch erst mal leisten können. Auf niedrigeren Leveln kann man aber auch einfach hoffen, dass der Gegner das nicht weiß. Dummerweise ist Prophet Velen aber unser einziges sinnvolles Ziel für Verwandlung, so dass das meist nicht hilft.

Schamanen

Verhexung stellt hier das selbe Problem dar wie Verwandlung beim Magier. Die meisten Schamanen wollen aber nur ihren Der Grauselhurz spielen und wenn wir schnell genug Karten ziehen, kommen sie da nicht mehr zu.

Krieger

Krieger gibt es in den Varianten Aggro, Quest und Control. Gegen Aggro spielt es sich ähnlich wie gegen Paladine, gegen die anderen muss man lediglich darauf achten, dass man eine Gewinnvariante Anvisiert, die genug Schaden macht. Gegen die Quest muss man zudem aufs Tempo drücken, da wir deren Abschluss nicht lange überleben.

Umzingelte Wächterin schiebt uns dummerweise Diener unter, die beim Wiederbeleben fatal sein können.

Druiden

Druiden bauen sehr viel Schild auf. Ich habe wirklich mal 58 Schaden machen müssen und hatte nur noch eine Heilige Pein und beide Gedankenschlag, also 60. Zudem nerven Druiden meist mit Boshafte Beschwörerin, gegen deren Produkt man Schattenwort: Tod bereit haben sollte. Hat man das nicht oder kann es nicht einsetzen, hilft zur Not auch Psychischer Schrei. Dafür ist Die Münze hilfreich.

Druiden töten unseren Prophet Velen oder ihren Hadronox gerne mit Kreislauf der Natur und wir müssen aufpassen, uns dadurch nicht zu überziehen. Das Risiko ist aber oft nicht ganz zu vermeiden.

Priester

Auch Priester mögen Boshafte Beschwörerin, gegen die man wie beim Druiden vorgeht. Dabei ist zu beachten, dass dafür gerne Gedankenkontrolle gespielt wird, was uns unseren Prophet Velen kosten kann, wenn wir ihn nicht vor 10 Mana des Gegners ausspielen können.

Gegen aggressive Varianten hat man es leider oft schwer.

Gegen ein ähnliches Deck wie dieses habe ich erst einmal gespielt. Dabei gewinnt derjenige, der schneller Karten zieht – Machtwort: Schild geht hier also immer auf die kartenziehenden Diener des Gegners.

Hexenmeister

Der Hexenmeister wurde von Blizzard dummerweise mit allem nervigen versorgt, was es gibt. Trotzdem ist er mit dem Deck gut zu besiegen, wenn man etwas Glück hat und nicht in eine extrem aggressive Variante gerät. Wichtig ist es, Schattenwort: Tod bereit zu haben, um auf Bergriese reagieren zu können. Alternativ sollte man damit Verdammniswache aus dem Spiel entfernen. Es lohnt sich sogar die Kombination Schattenwort: Tod auf Verdammniswache und dann Psychischer Schrei, um die Verdammniswache nicht bald wieder zu sehen.

Gegen Gnomferatu hilft leider nur Glück. Und gegen die Unart, uns mit Verraten und verkauft eine Heulbestie unterzuschieben, hilft nur sehr viel Glück. Selbst wenn das keine wichtigen Karten verliert, kann man die Heulbestie nämlich leider beim Wiederbeleben dabei haben.

Schurken

In der Aggro-Variante ist Sumpfdrache ein Problem, da er uns einen Diener unterschiebt.

Und gegen die Quest-Variante muss man schnell sein und auf eine schnelle Gewinnvariante zielen, da der Schurke eigentlich nie mehr als 28 Leben hat.

Alternative Karten

Diese Rubrik habe ich immer in meinen Guides. Leider gibt es hier nicht viel zu berichten, die meisten Karten sind alternativlos.

Raus könnten allenfalls Heilige Nova oder Ewige Knechtschaft, wobei das die Abkürzung zum Sieg verbaut. Auf Schattenwort : Schmerz und Schattenwort: Tod kann man nur schwerlich verzichten. Und ohne die Schattenvisionen fehlt viel Flexibilität.

In der einen Partie, die ich gegen ein ähnliches Deck hatte, hat mein Gegner Gotteshymne und Massenbannung gespielt. Mit dem Gedanken an Massenbannung hatte ich auch mal gespielt, da das wohl die einzige Option ist, mehr Karten zu ziehen ohne eine fünfte Art Diener zu spielen. Zudem könnte man damit ab und zu Buffs des Gegners kontern.

Schattenessenz könnte interessant sein, insbesondere wenn sich Prophet Velen mal wieder tief im Deck versteckt.

Notfallplan

Nach all den Hiobsbotschaften über Möglichkeiten der Gegner, unsere Gewinnbedingung zu sabotieren, fragt man sich vielleicht, was man in so einem Fall tun soll. Aufgeben ist manchmal die Lösung, aber nicht immer.

Prinzipiell spielen wir Schattenhäscher Anduin und zwei Gedankenschlag. Damit kann man in einem Zug 16 Schaden machen. Damit das reicht, kann man zuvor zur Not die klassische Schattenhäscher Anduin Spielweise anwenden und abwechselnd die Heldenfertigkeit ins Gesicht des Gegners drücken und eine Karte spielen.

Und wie anfangs erwähnt gibt es alternative Gewinnbedingungen. Wenn unser Gegner mal Strahlender Elementar oder Prophet Velen nicht entfernen kann, hat er ein Problem.  Insbesondere im Fall von Prophet Velen kann man ihn oft im nächsten Zu direkt töten.

Erfolge

Dieses Deck gewährt zunächst Misserfolge, da man es erst mal spielen lernen muss. Ich bin dabei von Rang 7 (mit diesem Deck erspielt) auf 10 abgerutscht. Mittlerweile bin ich auf Rang 6.

Man muss aber auch einige Frustmomente abkönnen – z.B. wenn der Druide mal nicht die entscheidenden Karten burnen kann und man dann trotzdem verliert, weil Prophet Velen die unterste Karte im Deck ist (ist mir wirklich passiert – wäre er die vorletzte Karte gewesen, hätte ich gewonnen).

Disguised Toast spielt das Deck aber auch erfolgreich auf Legende.

Schlusswort

Ich hoffe, Euch hat der Guide gefallen und etwas weiter geholfen. Dennoch muss man sicher eine Weile üben, um das Deck zu beherrschen – also nicht zu früh aufgeben.

Über (freundlich vorgetragenes) Feedback jeder Art bin ich wie immer dankbar.


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Kommentare zu "OTK Priest"

Die neuesten Kommentare werden oben angezeigt.

@Golgathar : Ich habe auch eine andere Version des Decks ausprobiert. Beutehamsterer und Ruf des Zwielichts raus und dafür Malygos und zweimal Schattenessenz plus zweite Ewige Knechtschaft rein. Damit ist man am Anfang leider noch anfälliger und zieht langsam Karten. Dafür bekommt man viel konsistenter einen der legendären Schadensverstärker. Und wenn man mal die volle Combo spielt (Strahlender Elementar, Geringer Zauberdiamant (belebt alle vier Diener, 2 x Furchtbarer Albtraum auf Velen), macht ein einziger Gedankenschlag (5+5+1)*2*2*2=88 Schaden.

Kannst ja mal den Quest Priest bzw. Resurrect Priest mit Lyra probieren. Mit Obsidian Statur und fauler Apfelbaum, da heilst du dich ohne Ende ect. gibt eigentlich unzählige verschiedene Versionen des Decks. Mit und ohne Quest. Aber ist halt einfach ein Fun- deck. Da du immer auf bestimmte Karten angewiesen bist. Hatt mal ne Version mit Panzerkäfer die war echt lustig.

Moin moin,
Ich habe das Deck schon mehrfach ach was sag ich gefühlte 8 Millionen mal gespielt weil ich es einfach richtig GUT und spannend finde! Wenn da nich das Problem mit dem Karten ziehn wäre *kotz*, ich glaube ich bin der Pechvogel 2000, denn wenn es auf Karten ankommt die man ziehn muss damit etwas bestimmtes in Kraft treten kann, bin ich am Arsch( schuldige Wortwahl) entweder kommt Velen NIE oder Karte 30 oder die Zauberdiamanten kommen nicht oder oder oder … habe mit dem Deck auch schon gewonnen aber meist nur über Anduin(liebe diesen DK). Bin nun leider auch nicht so ein PRO das ich aus Schei**e, Bonbons machen kann und somit meine Frage: Gibt es ausser Anduin eine andere Killstrategie?
Ich finde das >Deck Mega, aber hab noch nicht einmal bei echt vielen versuchen die Strategie durchsetzen können .( ! Haste evtl noch ne etwas andere Version dieses Decks wo Drawglück nicht gefragt ist?

P.S: Haste vielleicht ein Vid wo man mal sehen kann wie es laufen könnte? :))

MfG Golgathar#2135

@Tragwerk ich habe derzeit auch Schattenessenz statt der zweiten Heilige Pein drin, war mir aber noch nicht sicher genug, es in die Deckliste des Guides zu tun. Ich werde das nochmal austesten, wenn ich wieder mehr Zeit zum Zocken habe.

Schattenessenz ist echt ein guter Tip. Reingetan und direkt 5 Spiele am Stück gewonnen. In den ersten 2 Spielen wurde dadurch Prophet Velen in Zug 5 bzw. 6 hervorgerufen und anschließend im nächsten Zug mit Ewige Knechtschaft wiederbelebt. Das hat den Gegner total aus seinem Spielfluss geworfen und somit Zeit verschafft um die Combo-Karten zu ziehen.
Habe ein Exemplar von Massenbannung drinnen, um die gebufften Aggro-Decks auch früh im Spiel zu schwächen.
Manchmal fühlt sich der Sieg ein wenig „dreckig“ an, besonders da ich Decks wie den Quest-Magier als Gegner immer nervig fand. Gegner hinhalten bis die Combo-Teile zusammen sind und dann Hit the Face. Egal, wie schon JahBless geschrieben hat, macht das Deck richtig Spaß und das ist ja die Hauptsache beim Spielen von HS. 😉

ich vergaß, ich hab 1x Holy Smite raus genommen und gegen Binding Heal ersetzt

Mein Fazit:

Ich habe 30 Runden gemacht und die ersten 10 Runden davon tierisch abgestunken!
Lag aber daran, das ich mich erstmal ein wenig mit dem Deck einspielen musste. Jetzt läuft es besser.

Winrate liegt bei 58%, was aber bei mehr Runden etwas steigen sollte.

Das Deck macht unglaublich viel Spaß (Highlander Priest Fan) und das erste Mal als die Combo saß konnte ich nicht mehr aufhören zu grinsen 😀

Super Deck, die Ehre gebührt zwar nicht dir, aber den Guide hast du spitzenmäßig geschrieben und dafür mein Dank an dich!

@Tragwerk

Danke für das Feedback. Schattenhäscher Anduin macht das Deck schon wesentlich stärker, da er zum einen ein extrem starkes Werkzeug zum Beseitigen (mehrerer) großer Gegner darstellt und zudem einen alternativen Gewinnweg öffnet.
Du könntest ja vielleicht mal Schattenessenz ausprobieren, um damit schneller an eine der Gewinnbedingungen zu kommen.

Vielen Dank für den ausführlichen Deck-Guide.
Hab das Deck heute ausprobiert. Macht richtig Laune, zumal ich manche Karten noch nie in einem Pristerdeck gespielt hab. Gegen Aggro isses manchmal schwierig zu überleben, dafür gewinnt man umso mehr gegen control.
Mir fehlt leider Schattenhäscher Anduin, hab ihn für Heiliges Feuer getauscht. Ist die Karte essenzell für das Deck? Gibts deiner Meinung ein Ersatz?

Na das schau ich mir doch mal an 😀 sieht interessant aus

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