[Legend] Cubelock – Der Eiswürfel of Doom [WW Update]

Schwarzapotheker Artwork

Gewürfelt, nicht gerührt!

Autor:maurriss 3.048 9D+196
Aufrufe: 42.232
Stimmen:+40
Format:W Nur im wilden Format spielbar
Erstellt am:23.03.2018 um 20:51 Uhr.
Aktualisiert:28.12.2018 um 14:18 Uhr.
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10x ZauberØ 2,40 ManaMaximal 4Mana
1x WaffenØ 5,00 ManaMaximal 5Mana
18x DienerØ 5,39 ManaMaximal 12Mana
AngriffØ 3,39 AngriffSumme: 61 Angriff
LebenØ 4,83 LebenSumme: 87 Leben
30 Karten20 Hexenmeister-Karten66,67% klassenspezifische Karten
Kosten8.720
um alle Karten herzustellen.
Basis4
Basis-Karten
13,33% Basis-Karten
Gewöhnlich8
Karten
26,67% gewöhnliche Karten
Selten8
Karten
26,67% seltene Karten
Episch7
Karten
23,33% epische Karten
Legendär3
Karten
10,00% legendäre Karten
0
0 Karten
1
6 Karten
2
3 Karten
3
2 Karten
4
6 Karten
5
6 Karten
6
2 Karten
7
0 Karten
8
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9
2 Karten
10
1 Karten
12
2 Karten

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Witchwood Update

Ich habe die Liste an Witchwood angepasst und auch die betroffenen Stellen im Guide ausgebssert. Habe heute mit dem Deck einen relativ flotten Legend Run hingelegt und kann nur betonen, dass sich das Deck momentan stärker schlägt denn je.

Zur Rotation habe ich nicht sonderlich viel geändert. Lediglich Meisterin der Mixturen ist die einzige Karte aus meiner Liste, die raus rotiert ist und diese habe ich durch Teerkriecher ersetzt, da dieser am effektivsten gegen die starken Aggro Decks ist und mit seinen 3 Mana auch eine optimale Wahl um mit Münze weiterhin gut auscurven zu können (siehe Kapitel 3).

Dunkle Besessenheit, Fluch der Schwäche und Gefräßiger Schlamm als Cubelock/Anti-Aggro Tech habe ich angetestet und alle für weniger gut befunden, als die aktuelle Liste. Lord Godfrey ist trotz seiner massiven Stärke tatsächlich zu langsam. Gegen Aggro braucht ihr für 7 Mana keinen Board Clear mehr und gegen langsame Decks werdet ihr in dieser Phase meist schon damit beschäftigt sein, das Tempo zu drücken. Das waren soweit alle aktuellen Neuigkeiten. Und nun viel Spaß im Guide und viel Erfolg auf der Ladder.

Einleitung

Hallo und willkommen auf meinem Guide zum Cubelock. Auf Wunsch der Community werde ich diesen Guide etwas ausführlicher gestalten und auch versuchen auf mehr Kleinheiten einzugehen, die in anderen Guides ggf. zu kurz kommen. Für die Leute, denen das zu detailliert ist, habe ich die wichtigsten Punkte der Strategie nochmal am Ende der Kapitel zusammengefasst und den Guide generell so geschrieben, dass die erfahrenen Spieler, die es nicht ganz detailliert mögen, einige Absätze guten Gewissens skippen können. Der Cubelock ist ein Deck, welches mir persönlich, wirklich so viel Spaß macht wie schon lange kein anderes mehr. Ich spiele das Deck jetzt seit 2,5 Monaten, habe bereits 850 Spiele damit abgeschlossen und es wird immer noch nicht langweilig. Im März 2018 habe ich damit auch erstmalig den Rang Legende erreicht. Legend Proof und meine Stats aus dem Monat März findet ihr im Spoiler.

Der Cubelock ist grob gesagt eine Mischung aus Control und Combo Deck. Er verfügt wie der Controllock über einige gute Werkzeuge um das Early Game zu kontrollieren und das Spiel in die späteren Phasen zu ziehen, spielt im Lategame jedoch nicht vorrangig auf Value, sondern ermöglicht es den Gegner mit starken Tempo Plays wie Bergriese oder einer Burst Combo aus Verdammniswache und dem namensgebenden Fleischfressender Würfel frühzeitig zu überrollen. Darüber hinaus erfordert er mehr als andere Decks eine sehr spezifische Anpassung an die gegnerische Spielweise. Das Deck hat nur sehr wenige sehr gute und sehr schlechte Match-Ups und bewegt sich Großteils im gesunden Mittel. Oft heißt das, dass ihr mit diesem Deck gut gewinnen könnt, wenn ihr es richtig spielt und einen direkten Einfluss auf das Spielergebnis habt. Im Umkehrschluss bietet das Deck natürlich auch einen großen Raum für Fehler, da man sicherlich einige Spiele braucht bis man warm damit ist.

 

Kapitel 1 – Kenne deinen Gegner

Wie bereits angedeutet müsst ihr euch mit diesem Deck stärker denn je dem gegnerischen Match Up anpassen. Im Folgenden werde ich die Strategien grob in drei Kategorien unterteilen, auf die ich dann im Guide auch nacheinander eingehen werde.

Anti-Aggro
Beispielhafte Gegner: Dude Paladin, Murloc Paladin, Secret Mage, Token Druid, Odd Hunter
Diese Strategie richtet sich in erster Linie gegen schnelle Decks. Hierbei rückt eure Hauptsiegbedingung (die Burst-Combo) fast komplett in den Hintergrund. Stattdessen werdet ihr versuchen solange das gegnerische Tempo zu zerstören, bis diesem die Karten ausgehen und ihr (hoffentlich) noch am Leben seid.

Anti-Midrange
Beispielhafte Gegner: Spiteful Priest, Combo Priest
Bei dieser Strategie habt ihr es oft mit Decks zu tun, die ebenfalls über ein starkes Early Game verfügen, aber nicht auf viele kleine, sondern weniger große Diener setzen. Diese Match Up hat den Nachteil, dass hier Karten wie Entweihen nicht so gut funktionieren. Oft seid ihr dazu gezwungen hier schon einige eurer guten Tempo Plays wie Verdammniswache und Bergriese zu nutzen, mit diesen jedoch auf Board Control zu spielen. Ab Zug 4 werdet ihr hier oft versuchen das Board zurückzuerobern und anschließend, sobald ihr eure Führung leicht ausgebaut habt, diese mit einem Gesichtsloser Manipulator oder Fleischfressender Würfel endgültig zu besiegeln, indem ihr den Gegner durch eine Combo mit Verdammniswache sofort tötet, oder eine Mauer aus mehreren Leerenfürst aufbaut, durch die euer Gegner nicht mehr durchkommt.

Anti-Control
Beispielhafte Gegner: Controllock, Big Spell Mage, Big Priest, Odd Warrior
In diesen Match-Ups werdet ihr vermutlich am ehesten mit eurer Combo zu tun haben. Da ihr für eure Burst-Combo viele gute Control Tools wie Seele entziehen und Wirbelnder Nether aus dem Deck werfen musstet, habt ihr im Lategame oft wenig Chancen gegen die meisten Control Decks. Stattdessen werdet ihr möglichst früh versuchen eure Bergriesen rauszubringen, die Verdammniswache Combo zu aktivieren und euren Gegner möglichst früh runter zu rushen. Je nach Match Up kann das mal mehr, mal weniger entspannt sein. Gegen Mage könnt ihr es oft etwas entspannter angehen, speziell da ihr auch nicht mit eurem ganzen Schießpulver in ein Zorn des Drachen rennen wollt, während ihr gegen Decks wie Controllock ab Zug 4 bereits gnadenlos aggressiv spielen müsst, da euer Schießpulver gegen 2 Leerenfürst, Bluthäscher Gul’dan und N’Zoth schlichtweg nicht reicht.

 

Kapitel 2 – Mulligan Guide

Vorweg: Wenn ihr Die Münze habt, behaltet ihr Teerkriecher IMMER im Mulligan. In Kapitel 3 werde ich nochmal genauer darauf eingehen, aber für den Moment reicht es zu wissen, dass ihr eine gewisse Standarderöffnung habt, bei der ihr mit Münze und Teerkriecher deutlich besser auskurven könnt. Der Teerkriecher ersetzt damit den Slot von Meisterin der Mixturen, welche zuvor mit Münze immer auf der Hand behalten wurde.
Koboldbibliothekar behaltet ihr IMMER in der Starthand. Wenn ihr zwei habt, genügt auch einer.

Druide: Koboldbibliothekar, Weltliche Ängste, Entweihen, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst, Bergriese
Direkt der kontroverseste Mulligan zu Beginn, da ihr gegen Aggro Druid und Ramp Druid wohl die zwei unterschiedlichsten Strategien von allen fahren müsst. Da ihr gegen Ramp Druid aber sehr aggressiv spielen könnt solltet ihr hier den Bergriesen behalten. Keine Sorge. Eure weiteren Combo Stücke zieht ihr schon noch früh genug. Der Rest des Mulligans geht gegen Aggro Druid, da ihr gegen diesen deutlich weniger Zeit habt, die passenden Karten nachzuziehen und so ein Zeitverlust fatal wäre.

Jäger: Koboldbibliothekar, Weltliche Ängste, Entweihen, Teerkriecher, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst
Anders als zuvor könnt ihr hier ein komplettes Anti-Aggro Mulligan machen, da der Spell Hunter mit Barnes und Y’shaarj seine Komponente verloren hat, die ihm das meiste Tempo einbringt. Daher empfehle ich den Bergriesen nicht mehr im Mulligan. Darüber hinaus ist mit Witchwood der extrem aggresive Odd Hunter erschienen, gegen den ebenfalls eine Anti-Aggro Strategie am wirksamsten ist.

Magier: Koboldbibliothekar, Weltliche Ängste, Teerkriecher, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst, Bergriese & Düsterer Pakt (nur falls ihr bereits einen guten Mulligan habt)
Auch hier könnte ein Bergriese Wunder bewirken, wenn ihr das Glück habt einen Control-, Big Spell- oder Quest Mage zu erwischen und selbst gegen Secret Mage solltet ihr diesen behalten, da ihr ihn gegen Explosive Runen verheizen könnt. Das ist natürlich sehr unschön, aber jeder Schaden den euer Held nicht frisst ist Goldwert in diesem Match Up, da der Secret Mage mit Abstand euer schlechtestes ist. Hier hilft oft nur Glück, da ihr selbst wenn ihr alles richtig macht oft verliert. Habt ihr Die Münze, seid ihr definitiv im Vorteil, da ihr so Gegenzauber besser kontern könnt. Ansonsten ist Weltliche Ängste sehr wichtig um ebenfalls auf Gegenzauber zu reagieren und ggf. Düsterer Pakt, da er euch ermöglicht früher eure Leerenfürsten aus dem Deck zu fischen und auch wertvolle Heilung bietet.

Paladin: Koboldbibliothekar, Weltliche Ängste, Entweihen,, Teerkriecher, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst
Zur Abwechslung mal ein leichterer Mulligan. Hier geht ihr wirklich komplett auf Anti-Aggro. Heißt, dass ihr versucht wirklich alle wichtigen Board Control Tools wie Entweihen und Höllenfeuer auf die Hand zu bekommen. Anders als bei anderen Mulligans würde ich hier sogar 2x Entweihen behalten. Dafür schmeißt ihr alles an Tempo weg. Bergriesen bringen hier gar nichts. Besessener Lakai und Düsterer Pakt werden euch zwar ab Zug 6 sehr hilfreich sein, allerdings müsst ihr erstmal bis dahin überleben und der Pala hat wenig Probleme in Zug 4-5 den Sack zuzumachen. Also geht auf Nummer sicher und haltet die Augen nach Entweihen und Höllenfeuer auf.

Priester: Koboldbibliothekar, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst, BergrieseBesessener Lakai, Schädel der Man’ari, Düsterer Pakt (nur falls ihr bereits einen Lakai in der Starthand habt), ggf. Zauberbrecher oder Gesichtsloser Manipulator (also Combo Priest Tech)
Da die beiden Midrange Priest Decks (Combo und Spiteful) etwas dickere Diener haben, gegen die ihr mit Entweihen deutlich weniger erreicht, solltet ihr dieses vernachlässigen und lieber nach Höllenfeuer und Geringer Zauberamethyst suchen, da diese deutlich besser helfen. Da es in beiden Fällen hilfreich ist, seine Dämonen früh rauszubringen, solltet ihr daher den Schädel und den Lakai ebenfalls behalten. Wenn ihr beide auf der Starthand habt, entscheidet euch jedoch besser für eines von beiden. Habt ihr den Lakai auf der Hand, könnt ihr ebenfalls Düsterer Pakt behalten, falls vorhanden.

Schurke: Koboldbibliothekar, Weltliche Ängste, Entweihen, Teerkriecher, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst, Bergriese
Etwas gemischt. Gegen Kingsbane/Mill Rogue werdet ihr eine sehr aggressive Anti-Control Strategie brauchen, während der Miracle oder Tempo Rogue ein Anti-Aggro benötigt. Behaltet daher wieder maximal den Bergriesen. Keine Sorge. Ihr verfügt über sehr viel Draw und werdet eure Combo Stücke oft früh genug ziehen, wenn euer Gegner wirklich ein Mill Rogue ist.

Schamane: Koboldbibliothekar, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst, Besessener Lakai, Schädel der Man’ari, Bergriese
Beide Schamanen Decks (Hagatha und Shudderwock) sind extrem langsam und erfordern eine Anti-Control Strategie. Scheut euch hier also nicht früh Tempo durch den Bergriesen aufzubauen und früh eure Combo rauszuholen, da ihr speziell im Ultra Lategame gegen Shudderwock Shaman quasi chancenlos seid (so wie jedes andere Deck auch).

Hexenmeister: Koboldbibliothekar, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst, Besessener Lakai, Schädel der Man’ari, Bergriese
Hier könnt ihr Großteils einen Anti-Control Mulligan durchführen, da dieser sowohl gegen Controllock als auch gegen Cubelock sehr gut funktioniert. Habt ihr das seltene Vergnügen, gegen einen Zoolock zu spielen, leisten euch Höllenfeuer und der Zauberamethyst gute Dienste. Entweihen hilft oft nicht, da die Diener vom Zoolock meist nicht klein genug sind. Behelft euch hier besser mit Höllenfeuer.

Krieger: Koboldbibliothekar, Höllenfeuer, Geringer Zauberamethyst, Besessener Lakai, Schädel der Man’ari, Bergriese
Nach der Witchwood Rotation begegnen euch in erster Linie Control Warrior in verschiedenen Variationen auf der Ladder. Diese lassen sich jedoch alle mit der gleichen Anti-Control Strategie sehr leicht überrollen. Steckt also alles in ein solides Anti-Control Mulligan.

 

Kapitel 3 – Die Standarderöffnung

Die Züge 1-3 laufen bei diesem Deck tatsächlich immer relativ gleich ab. Einzig gegen offensive Decks, gegen die ihr die Anti-Aggro Strategie anwenden müsst, kann es sein, dass ihr bereits in Zug 3 ein Entweihen einsetzen müsst. Ansonsten habt ihr hier ein ziemliches Standard-Formular, welches dafür sorgt, dass ihr viele Karten ziehen könnt und in Zug 4 auf 9 oder 10 Handkarten seid, um die Follow Ups wie Bergriese oder Münze + Schädel der Man’ari / Besessener Lakai vorzubereiten. Sofern ihr also nicht gegen ein schnelles Deck spielt, spielt ihr diese Eröffnungen immer so, sofern ihr die passenden Karten auf der Hand habt. Habt ihr diese nicht, lasst ihr sie aus. Weltliche Ängste spielt ihr natürlich auch nur, wenn ihr dadurch einen Diener töten und eine Karte ziehen könnt.

Eröffnung (ohne Münze)
Zug 1: Koboldbibliothekar
Zug 2: Aderlass
Zug 3: Aderlass + Weltliche Ängste oder Koboldbibliothekar

Eröffnung (mit Münze)
Zug 1: Weltliche Ängste oder Koboldbibliothekar
Zug 2: Aderlass
Zug 3: Teerkriecher
Alternativ auch Weltliche Ängste und/oder Kobold Bibliothekar

Tipps
-Wenn ihr die Wahl zwischen Weltliche Ängste und Koboldbibliothekar habt, hat Weltliche Ängste meist Vorrang, da ihr so weniger Leben einbüßt, einen Diener entfernen könnt und euch den Kobold spart um euren Spellstone aufzuwerten.
-In einem Zug in dem ihr bereits früh wisst, dass ihr sowohl den Kobold spielen, als auch tappen wollt, achtet darauf zuerst eure Hero Power einzusetzen, da ihr so die Chance verdoppelt, mit dem Kobold euren Spellstone aufwerten zu können (sofern dieser unter den gezogenen 2 Karten ist)
-Meisterin der Mixturen spielt ihr NIE in Zug 1. Nicht mal gegen Aggro. Habt ihr Die Münze nicht, wird euch diese ggf. eure Anzahl an Handkarten in Zug 4 versauen und ihr lauft Gefahr, die 4 Heilung zu verschwenden, wenn der Gegner sie bereits sofort entfernt, bevor ihr Leben verloren habt.

 

Kapitel 4 – Spielplan

In diesem Kapitel werde ich die einzelnen Strategien näher erläutern. Anders als bei der Eröffnung kann ich hier natürlich keine allgemeingültige Formel für jede Spielsituation anbieten, versuche jedoch auch möglichst viele kleine Kniffe, die abhängig vom Gegner sind, mit einzustreuen.

Kapitel 4.1 – Anti-Aggro

In dieser Strategie werdet ihr versuchen möglichst lange am Leben zu bleiben. Eure Combo Stücke sind hier tatsächlich anfangs eher zweitrangig und wichtiger ist es, das Tempo des Gegners bestmöglich durch Entweihen und Höllenfeuer zu zerstören.  Gegen Paladin und Aggro Druid ist es daher massiv wichtig, so viele dieser Karten im Early Game zu behalten wie es geht. Hier ist ein gesundes Mittelmaß aus Save play und Greed gefordert. Seid ihr zu sparsam mit euren Board Clears fresst ihr zu viel Schaden. Seid ihr zu verschwenderisch, habt ihr eure Ressourcen bereits aufgebraucht, wenn der Gegner noch Munition hat. Gegen die o.g. Decks werdet ihr oft anfangs ein Entweihen brauchen um das Feld aufzuräumen. Gegen den Pala solltet ihr dieses möglichst zünden, wenn dieser in Zug 4 sein Auf in die Schlacht gespielt hat, um dieses bestmöglich auszukontern. Vorher wirklich nur spielen, wenn das Feld extrem gefährlich ist. Gegen Aggro Druid sieht es ähnlich aus. In beiden Fällen hat hier Entweihen meist Vorrang vor Höllenfeuer, da ihr dieses gegen den Druid später als Lebendiges Mana Konter braucht. Beim Pala funktioniert Entweihen oft wegen der Diener mit Gottesschild besser. Gegen Mage ist diese Phase besonders brutal, da ihr hier versuchen müsst seine Secrets bestmöglich auszukontern. Testet also möglichst vorher mit der Münze oder Weltliche Ängste auf Gegenzauber, bevor ihr euer Höllenfeuer verheizt. Explosive Runen könnt ihr mit Bergriese oder Besessener Lakai kontern, allerdings ist das etwas riskant, da euer Gegner auch Verwandlungstrank spielt. Wichtig ist, dass ihr hier mit Düsterer Pakt nicht greedy seid. Wenn ihr wirklich die 8 Heilung braucht, opfert einen Diener und setzt ihn ein. Selbiges gilt für euren Spellstone. Oftmals könnt ihr selbst mit einem voll aufgeladenen Zauberamethyst einen Diener mit 3 Leben entfernen, wenn ihr die Heilung braucht.

Meist habt ihr die erste kleine Verschnaufpause wenn ihr etwa Zug 6 erreicht. Dem Druid gehen dann oft schon die Karten aus, während der Mage oft Aluneth oder der Paladin Göttliche Gunst einsetzt. Ab hier fangt ihr langsam an wieder zu stabilisieren. Der beste Weg ist dabei euren Leerenfürst mit Besessener Lakai und Düsterer Pakt heraus zu bringen, um so eine dicke Verteidigungsmauer aufzubauen und Leben zu tanken. Grundsätzlich ist der Lakai deutlich besser als der Schädel, da dieser euch massiv Tempo kostet, nicht heilt und erst im nächsten Zug anfängt euch zu retten. Sofern es also nicht anders geht, sollte der Lakai Vorrang haben. Eure Führung könnt ihr noch mit Gesichtsloser Manipulator auf Leerenfürst oder einer Combo aus Fleischfressender Würfel + Düsterer Pakt weiter ausbauen. Solltet ihr das Pech haben eine Verdammniswache statt eines Leerenfürst zu erwischen, nutzt diese um die gegnerischen Diener auf dem Feld zu töten. Keine Sorge wenn sie das Zeitliche segnet, da ihr sie für den Sieg oft nicht braucht.

Nachdem ihr langsam das Feld in eure Kontrolle gebracht habt und eurem Gegner die Puste ausgeht, könnt ihr eigentlich wie zuvor weitermachen. Sofern alles glatt läuft dürftet ihr hier bereits durch sein. Schafft ihr es bis Zug 10, haut Bluthäscher Gul’dan eurem Gegner meist den letzten Nagel in den Sarg. Je nachdem ob ihr eine passende Würfel + Pakt Combo habt, könnt ihr auch mit einer Verdammniswache den Lethal durchdrücken, falls möglich. Das solltet ihr gegen Mage jedoch nur tun, wenn ihr sicher seid, dass er keinen Verwandlungstrank hat und er euch im Falle eines Eisblock nicht im nächsten Zug töten kann.

Die wichtigsten Punkte nochmal:
-das Feld früh durch Entweihen und Höllenfeuer kontrollieren
-nicht auf Value und zu Greedy spielen
-sobald das Tempo es erlaubt versuchen den Leerenfürst herauszubringen
-Leerenfürst-Vorsprung durch Gesichtsloser Manipulator und Würfel + Pakt weiter ausbauen
-Immer auf Board Control spielen (sofern man keinen Lethal hat)
beim Mage extrem vorsichtig mit der eigenen Lebensleiste haushalten und versuchen dessen Geheimnisse bestmöglich zu kontern. Bergriese für Explosive Runen und Verwandlungstrank, Meisterin der Mixturen für Explosive Runen, Koboldbibliothekar für Verwandlungstrank und Billig-Zauber wie Die Münze und Weltliche Ängste für Gegenzauber.
-und ganz wichtig: Lasst euch nicht ärgern, wenn ihr gegen den Secret Mage trotzdem verliert. Ihr könnt alles richtig machen und trotzdem auf die Nase fliegen. Also lasst euch davon nicht frusten, da dies das einzige Match Up ist, das so einseitig ist.

Kapitel 4.2 – Anti-Midrange

Diese Strategie werdet ihr am öftesten gegen Spiteful und Combo Priest nutzen. Da die meisten seiner Diener etwas größer sind als die der Aggro Decks, bringen euch Höllenfeuer und Entweihen hier oft weniger, aber dafür spielt der Gegner oft auch eine kleine Ecke weniger aggressiv. Hier ist es wichtig ab Zug 4 Möglichst früh die Bergriesen und Verdammniswachen rauszubringen. Diese nutzt ihr hier jedoch eher um das Feld in eure Kontrolle zu bringen. Nutzt sie also eher zum traden von gefährlichen Zielen als stumpf Face zu gehen. Diese beiden Diener produzieren oft gute 2 for 1 trades und können euch so langsam aber sicher den Schwenk auf dem Feld garantieren. Gegen Spiteful Priest ist es wichtig hier besonders taktisch zu spielen, da ihr gegen einen großen Diener wie Todesschwinge oder Tyrantus aus der Boshafte Beschwörerin kaum etwas machen könnt. Oft versuche ich es hier, möglichst alle Diener bis auf den Big Guy des Priesters zu töten und diesen mit einem Leerenfürst in Schach zu halten, da er auch nur einmal pro Zug angreifen kann und sich durch 4 Diener mit Spott durcharbeiten muss. Währenddessen versuche ich mit meinem restlichen Feld allen Schaden, den ich nicht zum traden benötige in seinen Helden zu drücken um möglichst früh durch eine Burst-Combo das Spiel zu beenden. Gegen Combo Priest ist es etwas wichtiger direkt die Leerenfürsten rauszubringen und einen passenden Zeitpunkt abzuwarten um gegnerische Ziele, die besonders verheerend mit einer Inner Fire Combo sind, mit Zauberbrecher zu silencen. Es ist wichtig, dass ihr hier möglichst immer ein paar Diener mit Spott draußen habt, um die großen Diener abzuwehren. Midrange-Diener wie Kobaltblaue Bannschuppe, Drakonidenagent, Boshafte Beschwörerin und Zwielichtdrache lassen sich neben euren Dienern auch gut mit eurem Zauberamethyst bearbeiten.

Ebenfalls gut in diesem Match Up ist es, eure Würfel + Pakt Combo nicht erst dann auf Verdammniswachen einzusetzen, wenn ihr den Gegner töten könnt, sondern ruhig etwas früher anzufangen. Oft bin ich gut mit der Strategie gefahren, einfach 2 Verdammniswachen und 8 Heilung dadurch zu generieren obwohl ich noch kein Lethal hatte und extrem auf Burst zu drücken, da der Gegner Schwierigkeiten hat auf dieses Tempo zu reagieren. Außerdem erhaltet ihr so ja auch früher weitere Dämonen für euren Todesritter. Das geht natürlich nur wenn ihr nicht mit dem Rücken zur Wand steht, aber grundsätzlich könnt ihr ruhig etwas früher damit anfangen diese Diener zu kopieren. Auch eine mit Gesichtsloser Manipulator kopierte Verdammniswache ist grundsätzlich nicht verkehrt. Gegen Shaman solltet ihr hier besonders vorsichtig sein, da dieser eure Verdammniswachen und Leerenfürsten mit Verhexung morphen kann und diese auch später aus dem Kampfschrei von Bluthäscher Gul’dan entfernt. Da ist es manchmal hilfreich die erste Verdammniswache möglichst schnell mit dem Würfel selbst zu töten, um wenigstens noch eine für den späteren Bluthäscher zu garantieren. Aber keine Sorge, die beiden Schamanen Match Ups sollten nicht euer größtes Problem sein.

Die wichtigsten Punkte nochmal:
-nach der Standarderöffnung versucht ihr möglichst früh mit dem Lakai und dem Schädel eure Verdammniswachen, Leerenfürsten und Bergriesen rauszubringen.
-Nutzt diese um die Kontrolle über das Feld zu erlangen und platziert mit Verdammniswache, Bergriese und Zauberamethyst gute Trades, während ihr die ganz großen Diener mit Leerenfürst in Schach haltet. Auch Höllenfeuer und Entweihen funktionieren hier manchmal, aber eben nicht so gut wie als Anti-Aggro Tech. Besudelte Zelotin könnt ihr übrigens nicht nur für Entweihen nutzen, sondern ruhig immer dann, wenn ihr den Zauberschaden braucht. Zögert also nicht diese auch mit Weltliche Ängste, Höllenfeuer und Zauberamethyst einzusetzen.
-Baut wie zuvor euren Vorsprung später durch den Würfel und den Gesichtsloser Manipulator weiter aus.
-Wenn der Moment passt, fangt frühzeitig an, mit Verdammniswachen und Fleischfressender Würfel Combos das Tempo hoch zu drücken und nicht erst wenn ihr Lethal habt.

Kapitel 4.3 – Anti Control

In dieser Strategie ist euer Hauptziel diesmal, möglichst offensiv zu spielen und den Gegner so früh es geht zu töten. Dazu solltet ihr versuchen möglichst früh die Bergriesen und Verdammniswachen aufs Feld zu bringen und diese auch wieder wie zuvor frühzeitig zu kopieren. Das liegt daran, dass ihr ein Valuegame gegen die meisten Control Decks nicht gewinnen könnt und euch Hard Removal und große Board Clears fehlen. Aber keine Sorge. Die meisten langsamen Decks sind gute Match Ups für euch und werden euch vor allem auch nicht so früh unter Druck setzen wie meisten o.g. Decks. Wie offensiv ihr das ganze gestaltet hängt letztendlich vom Match Up ab. Gegen Quest Mage, der Eure Diener oft nur einfriert aber nicht tötet (sofern ihr einen Spellstone oder Zauberbrecher für Untergangsverkünder aufspart) könnt ihr meist ohne Rücksicht auf Verluste alles raushauen. Auch gegen Controllock solltet ihr keine halben Sachen machen, da ihr gegen Bluthäscher und N’Zoth im Lategame definitiv nicht genug Munition habt. Erledigt hier das Kleinvieh möglichst mit Entweihen und Höllenfeuer und drückt mit Bergriesen und Verdammniswachen schön auf Face Schaden. Den Zauberbrecher solltet ihr euch hier möglichst für einen Leerenfürst aufsparen. Erste Jüngerin Rin ist zwar ebenfalls ein gutes Ziel, allerdings ist diese wirklich nur dann stark, wenn es ins Ultra Lategame geht und da habt ihr ohnehin kaum Chancen. Auch wird es euch vermutlich manchmal begegnen, dass der Gegner einen Untergangsverkünder spielt, wenn ihr Verdammniswachen und Bergriesen auf dem Feld habt. Auch wenn ihr diesen töten könnt kostet das natürlich Tempo. Habt ihr z.B. nur einen Bergriesen auf dem Feld, könnt ihr theoretisch auch mit diesem angreifen und ihn anschließend von eurem Würfel fressen lassen. So kontert ihr den Untergangsverkünder sogar noch besser als mit einem Zauberbrecher oder Spellstone, da ihr keinen Schaden einbüßt und einen weiteren Big Guy erhaltet. Besonders vorsichtig müsst ihr hier Turn 8 spielen, da der Gegner oft einen Wirbelnder Nether spielen wird. Stoppt euch also in Zug 7 einmal kurz um nachzudenken ob es sinnvoll ist, weitere Diener zu spielen, wenn das Feld bereits voll ist. Einen Bergriesen solltet ihr dann nicht verschwenden. Evtl. kann es auch hier hilfreich sein, vorausschauend einen Fleischfressender Würfel einzusetzen um den Board Clear zu kontern.

Gegen Big Spell Mage solltet ihr zwar ebenfalls aggressiv spielen, aber ggf. nicht ganz so smorc mäßig wie in den beiden anderen Match Ups. Dieser Gegner verfügt über deutlich mehr Board Clears und wird diese auch einsetzen. Wenn ihr also gut in Führung liegt, wartet hier lieber ab, bevor ihr euer ganzes Pulver verschießt. Keine Sorge, dieses Match Up gewinnt ihr in den meisten Fällen trotzdem. Diese Strategie funktioniert quasi analog gegen Control Warrior, da dieser mit Scharmützel ebenfalls einen sehr potenten Board Clear besitzt. Spielt also zwar offensiv, aber nicht zu viele Diener auf einmal, da ihr sonst Gefahr lauft all eure Munition in einem Zug zu verlieren.

Ramp Druid und Shudderwock Shaman hingegen sund am besten, wenn sie möglichst aggresiv bearbeitet werden. Volcano ist ineffizienter, je weiter ihr vorne liegt und der Druide kann grundsätzlich sehr schlecht auf große Boards reagieren, sondern sich oft nur 2 Züge durch Seuchenherd kaufen. Daher ist es hier am effektivsten, bereits früh die großen Jungs rauszuholen, da ihr einerseits im Lategame schlechtere Chancen habt und der Druide kaum Möglichkeiten hat auf euer großes Tempo zu reagieren, da ihm die Board Clears und Removal fehlen. Bleibt also aggressiv, dann sind diese Match Up eure besten. Passt nur wie bereits erwähnt dringend auf Verhexung auf.

Gegen Big Priest habt ihr meist relativ schlechte Karten. Diese Match Up steht und fällt oft mit eurem Draw und dem Draw eures Gegners. Kriegt dieser Barnes und Schatten Essenz früh raus und zieht das Spiel in die späte Phase, habt ihr kaum eine Chance. Hat der Gegner etwas mehr Pech und zieht die Karten nicht rechtzeitig, könnt ihr ihn relativ flott plattmachen, wenn ihr aggressiv bleibt.

Zuletzt ein paar Worte zum Cubelock Mirror. Grundsätzlich ist hier der Spieler stark im Nachteil der seine Bergriesen später rausbekommt. Im Normalfall ist das oft der Spieler, der als zweiter beginnt. Der Grund ist, dass ab Zug 4 oft mehrere Bergriesen (normal oder durch Manipulator) aufeinander folgen und der langsamere Spieler reaktiv spielen muss, während der initiative Spieler auf Burst drücken kann. Wenn ihr hier also bereits Zug 5 vorne liegt und euren 2. Bergriesen aufs Feld ruft, ignoriert den Bergriesen eures Gegners und geht Face, da dieser gezwungen ist zu reagieren. Selbst wenn es ausgeglichen läuft seid ihr im Vorteil. Seid ihr in der Defensive, versucht dennoch ein wenig Schaden zu platzieren und räumt nur so viel von seinen Dienern aus dem Weg, wie ihr benötigt um euer Überleben zu garantieren. Ich habe auch schon Spiele erlebt, in denen ich das komplette Tempo meines Gegners durch massives kopieren von Leerenfürst zerstören konnte, aber im Normalfall, gewinnt oft der Spieler der seine Bergriesen früher rausbringt und aus seiner Verdammniswache Combo mehr rausholt. In dem Fall kann es manchmal sogar hilfreich sein einen Besessener Lakai des Gegners zu töten um seine Verdammniswache aufs Feld zu rufen und zu erledigen, um seine Burst-Combo möglichst zu minimieren. Aber das solltet ihr natürlich nur tun, wenn ihr in die Defensive gezwungen werdet. Der Würfel Konter gegen Untergangsverkünder, den ich gegen den Controllock beschrieben habe, funktioniert natürlich auch hier blendend.

Die wichtigsten Punkte nochmal:
-möglichst früh die Verdammniswachen und Bergriesen rausbringen.
-aggressiv spielen und früh auf die Würfel Combo gehen.
-Das eigene Aggressionsmaß etwas dem Gegner anpassen (siehe Big Spell Mage und Control Warrior)
-Vorausschauend um die Board Clears (Wirbelnder Nether etc.) herumspielen.

 

Kapitel 5 – Die wichtigsten Combos

Eure Haupt Value Combo (sowohl für Burst, als auch defensiv):
Bergriese / Verdammniswache / Leerenfürst + Fleischfressender Würfel + Düsterer Pakt
Geistersängerin Umbra + Bergriese / Verdammniswache / Leerenfürst + Fleischfressender Würfel
(oder Umbra und Pact für 25 Burst Damage)

Spelldamage Burst
Besudelte Zelotin + Entweihen (alternativ: Zauberamethyst, Höllenfeuer, Weltliche Ängste)

Dämonen Rekrutieren und Heilen
Besessener Lakai + Düsterer Pakt

Spellstone aufwerten
Höllenfeuer / Koboldbibliothekar + Zauberamethyst

 

Kapitel 6 – Andere mögliche Karten (und warum ich persönlich sie nicht spiele)

Prinz Taldaram – Kann man für Gesichtsloser Manipulator spielen, aber ich finde letzteren besser. Die Version mit 2x Manipulator und Taldaram ist (finde ich) zu greedy und man sollte sich für nur eine Kopier-Karte entscheiden. In meinem Fall der Manipulator, da der Prinz nur in Verbindung mit einem Würfel ein größeres Combo Potential entfaltet, dieser Fall aber einfach sehr selten eintritt (Cube + Prinz + 2x Pact ist schlichtweg seltener als umbra + cube + pact). Auf anderen Zielen sind seine 3 Mana natürlich ein Vorteil, allerdings kopiert er dann nur den Effekt und nicht die guten Stats und oft möchte ich diese schon von meinem Bergriesen, Leerenfürst oder Verdammniswache behalten. Ist Geschmackssache, aber ich persönlich mag die Liste so am Liebsten. Speziell mit der Witchwood Expansion ist Taldaram noch schlechter geworden, da das Deck nun einige Karten im 3 Mana Slot nachrüsten musste. Neben Teerkriecher, den ich aufgenommen habe, habe ich auch bereits Listen gesehen, die Steinhöhenverteidiger oder Voodoo Puppe spielen.

Blutmagier ThalnosBesudelte Zelotin macht einen besseren Job und Draw haben wir ohnehin genug.

Untergangsverkünder – Allein wegen der schönen Konter in Kapitel 4.3 nicht. Und auch sonst ist die Karte nicht so prall. Sicherlich nicht verkehrt gegen Aggro, aber leider wird sie zu oft gekillt und wenn nicht, frisst man trotzdem noch massiven Schaden vom Feld. Bin nicht wirklich von der Karte überzeugt.

 

Feedback zu einigen Fragen

Warum spiele ich Geistersängerin Umbra?
1. Wie oben bereits beschrieben gibt sie euch für eure große Burst-Combo aus 25 Punkten Schaden (aus 5 Verdammniswachen) ein zuverlässigeres Setup als z.B. mit Taldaram, da ihr hier nur 3 Karten benötigt (Umbra + Würfel + Pakt). Diese Combo kommt natürlich nicht im jeden 2. Spiel vor, passiert aber durchaus regelmäßig. Ich würde schätzen alle 10-20 Spiele.
2. Speziell auf der High Ladder begegnen mir immer mal wieder einige Spieler, die Schleichender Spuk techen, welcher eure Düsterer Pakt aus dem Deck und der Hand zerstört. So habt ihr noch eine 2. Möglichkeit den Todesröcheln-Effekt des Würfels noch im selben Zug auszulösen, wenn ihr z.B. eine große Burst-Combo ausspielt und behaltet weiterhin noch den Würfel, was euch gegen Board Clears schützen kann. Ein Würfel, dessen Todesröcheln-Effekt nicht im selben Zug wie dem des Ausspielens ausgelöst werden kann, muss zwar nicht immer ein Verhängnis sein, jedoch verliert ihr definitiv einen Zug und lauft obendrein Gefahr, mit einem Zauberbrecher oder Verwandlung gekontert zu werden.
3. Ebenso als Ersatz für Pakt harmoniert Umbra auch mit Besessener Lakai (und im Wild zusätzlich noch mit Leerrufer). Hier versteckt sich je nachdem sogar ein sehr explosives Potential für Kettenreaktionen. Der Normalfall ist zwar, dass ihr Umbra zusammen mit dem Lakai spielt und so eure Dämonen aus dem Deck zieht und ggf. noch 3 Leerwandler als Bonus zum Leerenfürst erhaltet, es kann aber auch noch dicker kommen. Mein Highlight war ein zum Schweigen gebrachter Leerrufer auf Feld, das sonst komplett leer war. Ich spiele Umbra und den Würfel auf den Leerrufer und habe nach einer sehr fiesen Animation ein volles Feld mit Umbra, Würfel, 2x Leerrufer, Verdammniswache, Leerenfürst und Leerwandler. Mit dem Besessenen Lakai funktioniert das analog genauso gut. So eine Combo kommt natürlich nur selten vor (in über 1000 Spielen hatte ich davon ein oder zwei), aber grundsätzlich bietet sie die gleiche Flexibilität für den Lakai wie auch für den Würfel.

 

Chancelog

13.04.2018 [Witchwood Update]
-2 Meisterin der Mixturen
+2 Teerkriecher


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Kommentare zu "[Legend] Cubelock – Der Eiswürfel of Doom [WW Update]"

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Dieser Guide ist wirklich sehr schön! Inhaltlich wirklich spitze, aber auch optisch wirklich gut gestaltet und formatiert!

und… glaub es mir…. oder nicht….: 😉

echt witzig… Hatte bis vorhin eine etwas andere Variante:

– 1x Besudelte Zelotin
+ 1x Blutmagier Thalnos
+ 1x Gesichtsloser Manipulator
– 1x Weltliche Ängste
+ 2x Teerkriecher
– 1x Zauberbrecher
– 1x Geistessängerin Umbra

Habe dann heute endlich Umbra gecrafted (konnte ich mir ursprünglich nur nicht leisten). Und wollte unbedingt einen Zauberbrecher techen, zusätzlich habe ich die Besudelte Zelotin in Action gesehen, und die ist wirklich deutlich besser, vor allem in Verbindung mit Entweihen.

2x Gesichtsloser Manipulator war mir oft zu gierig. Oft hatte ich beide auf der Hand, und andere Combo-Teile haben mir gefehlt.

Lustig bis auf Weltliche Ängste hatte ich dann genau deine Deckliste zusammen. Da ich den einzelnen Teerkriecher dann aber leider immer nur auf der Hand hatte, wenn ich ihn garnicht gebrauchen konnte (z.B. gegen Control), habe ich den dann durch Weltliche Ängste ersetzt, weil wesentlich flexibler und auch konsistenter.

Auch dein Kommentar zum Untergangsverkünder kann ich nur zustimmen. Hab den noch nie gemocht, aus exakt gleichen Gründen.

Also wirklich GW!!

grüße
shAd

Das Deck sieht mal richtig gut aus und die Beschreibung Top, aber ich habe NULL Erfolg mit dem Deck, von 20 spielen verleire ich 19… da komme ich mit jedem Murloc Deck besser rum…

Alter das Deck geht ja richtig ab wenn man kapiert wie man es spielen muss xD
Bin damit heute von Rang 5 (hatte mich von 4 wieder runter gespielt weil ich was ausprobiert hatte) mal eben in eins auf Rang 3 mit 4 Sternen hoch gerusht^^
Man verliert eigentlich fast nur gegen Burst Mage, der ist wirklich extrem stark gegen Cubelock.
Aber das Deck macht echt richtig Laune. Ich kann mir gut vorstellen das ich mich damit sogar auf Legende spielen kann^^
Ich denke aber das ich das erst nächsten Monat mach, dann aber gleich zu Anfang des Monats. Dieser Monat nagt mir der Zeitdruck erlich gesagt noch zu doll und soo viel Erfahrungen hab ich mit dem Deck jetzt auch noch nicht.

Wie du schon sagst, das Deck verzeiht einem auch mal den einen oder anderen Fehler, ich denke aber das mir das die Gegner spätestens ab Rang 2 nicht mehr tun.

Wollte jedenfalls nochmal ne kurze Rückmeldung geben das es dein Guide echt gebracht hat !!!
Zugegeben, bei manchen Klassen musste ich 1-2x noch schnell auf deinen Guide switchen damit ich ne perfekte Starthand habe. Aus der Starthand schließe ich dann aber immer einen von den 3 Typen (Anti Aggro usw.) und bekomme damit meistens ein gutes Early Game hin 🙂

Bin mega zufrieden !! Wenn es die Möglichkeit geben würde deinen Guide ein Sternchen zu verpassen würde ich das tun 😀 Leider ging dort nur eine +1 Bewertung^^

Schade das ich das Deck erst so spät entdeckt habe und mich zuvor erstmal mit anderen Klassen beschäftigt hatte. Ich hoffe mal das es nach der Erweiterung auch immer noch was taugt, da es nicht nur ne gute WR hat sondern auch richtig viel Spaß macht.

@Copra: das freut zu hören. Schön dass es direkt besser läuft 🙂 viel Erfolg weiterhin.

Also nach dem Lesen und ein paar Testspielen muss ich dich auf jeden fall loben!!
Guide super beschrieben, endlich läuft das Deck mal. Das Deck braucht bei mir noch Übung, aber kein Vergleich zu vorher.
9 Spiele gemacht und einzigst 1x gegen Burst Mage und 1x gegen Königsbann Schurke verloren. Beim Mage war es wie du sagtest, manchmal hat man einfach keine Chance und er hatte wirklich alles auf der Hand (Feuerball usw. immer direkt ins Face gehauen), beim Königsbann habe ich mich trotzdem ziemlich gut geschlagen und ich habe nur sehr knapp verloren.

Heute ist es ein bisschen spät, aber morgen werde ich das Deck mal ausgiebig testen. Danke für die Mühe die du dir gemacht hast. Ich verstehe langsam was die Leute am Cubelock zu finden, er macht einfach unheimlich viel Spaß zu spielen.

Das mit der Starthand habe ich auch immer komplett falsch gemacht vorher, die Spielweise bei manchen eher auf Tempo (also Giant) und bei den anderen eher auf Boardcontrol etc. da lag vermutlich das Problem bei mir.

Jedenfalls habe ich es jetzt endlich verstanden und erkenne das große Potenzial an dem Deck. Da wird vlt nochmal die ein oder andere Frage auftauchen, aber im Großen und Ganzen werde ich das Deck die nächste Zeit erstmal gründlich üben um mich stetig zu verbessern. Es macht auf jedenfall schon Sinn warum du den 3 Mana Prinzen nicht ins Deck eingebaut hast 😉
Zoth fehlt hier ja auch und ich denke das er auch nicht unbedingt ins Deck passen würde weil dann es dann die Tempo Kombo bei bestimmten Gegnern erschweren würde, da ich aus dem Deck ungern eine Karte austauschen würde.
Einzigst Umbra konnte ich noch nicht nutzen und musste ihn 2x so ausspielen ohne großen Effekt. Sollte sie aber mal von Nutzen sein (warscheinlich bei eher langsameren Decks) wird sie aber ganz sicher sehr mächtig sein.

Hut ab!
Bevor ich aber große Töne spucke muss ich das Deck erstmal ein paar Tage spielen 😉

Spiele selber seit einiger Zeit Cubelock aber ohne Geistersängerin Umbra und dafür habe ich noch Spotten eingebaut um besser mit AggroDecks zurecht zu kommen.
Die Spielweise ist wie im guide beschrieben…. Tolle Arbeit… * Top *

ah sorry vlt erstmal zuende lesen und dann fragen xD
Hast es ja gut beschrieben 🙂

wow danke für den guide 🙂 den werde ich auf jeden mal bewerten.
Bin grad etwas über die Hälfte und habe mal eine kurze Frage:

Meinst du es wäre schlau den 3 Mana Prinzen in das Deck zu packen? Oder meinst du das er sich in dem Deck nicht so gut machen würde?

Da ich ihn besitze und ihn bisher in fast jeden cubelock gesehen habe wollte ich lieber erstmal fragen. Die Frage wäre dann nur welche Karte sollte man dafür austauschen? Weil dein Deck ansich ja „perfekt“ aussieht.

@maurriss: wow Mega Guide. Mir fehlen zwar seeeehr viele Karten aber wollte ihn trotzdem mal durchlesen! Top!!!

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