Hearthstone: Dean „Iksar“ Ayala über Ziele für die Arena, Mikro-Anpassungen und mehr

Hearthstone Arena Artwork

Mit Patch 8.4.0 ging Anfang der Woche nicht nur der Nerf für die Schurken-Quest Abstieg in die Tiefe online, sondern auch diverse Anpassungen in der Arena. Auf Reddit hat sich Game Designer Dean „Iksar“ Ayala die Zeit genommen, um ausführlich auf Fragen und Anmerkungen aus der Community rund um das Thema einzugehen.

  • Dean denkt, es sei unwahrscheinlich, dass es große Änderungen bei der Zieh-Rate einer einzelnen Karte in der Arena geben werde, jetzt, wo das Team Tools habe, um Mikro-Anpassungen vorzunehmen und dadurch die Klassenbalance zu kontrollieren.
  • Von nun an will das Arena-Team bei allem, was einen Einfluss beim Fällen von Gameplay-Entscheidungen hat, transparent sein.
  • Karten, die in der Vergangenheit aus der Arena genommen wurden, könnten zurückkommen. Allerdings will das Team zuerst sehen, welchen Einfluss die Mikro-Anpassungen haben, bevor irgendetwas anderes gemacht wird.
  • Dean ist der Meinung, dass das Zurückholen von Karten wie Scharfschießen für ein interessantes Gameplay sorgen würde.
  • Arena-Wahrscheinlichkeiten können ohne Client-Patch geändert werden, da alles serverseitig erledigt wird.
  • Änderungen an individuellen Karten-Pick-Raten werden durch Mathematik und Daten abgewickelt. Das Ganze wird aber nach wie vor von menschlichen Personen beobachtet und getestet, um sicherzustellen, dass die Klassen sich immer noch gut anfühlen.
  • Wenn neue Sets kommen und Karten daraus einen 2x-Bonus in der Arena haben, sei es unwahrscheinlich, dass sofort Klassenbalance-Anpassungen vorgenommen werden.
  • Die drei Ziele der Entwickler für die Arena:
    • Die Arena auf einen Stand zu bringen, in dem Arena-Spieler zwischen drei Klassen basierend darauf wählen, was sie jetzt gerne spielen würden, und nicht basierend auf einer Verpflichtung, sich für eine Klasse aufgrund ihres Power-Levels entscheiden zu müssen.
    • Die Anpassungen klein genug zu halten, sodass sie nicht das Gameplay oder die Entscheidungsfindung eines Spielers beeinflussen. Das Gegenteil sei zwar keine Katastrophe, aber das Team würde es bevorzugen, dass man keine lange Liste von Regeln neben der Tastatur liegen haben müsse, wenn man Karten wähle.
    • Sicherzustellen, dass der Karten-Pool vielfältig genug ist, damit jede Klasse ihre einzigartige Identität behält.

Die Antworten von Dean im Original findet ihr übersichtlich gesammelt bei Hearthpwn, wo seine Beiträge auch zusammengefasst wurden.


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Veröffentlicht in: News

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Kommentare zu "Hearthstone: Dean „Iksar“ Ayala über Ziele für die Arena, Mikro-Anpassungen und mehr"

Die Arena auf einen Stand zu bringen, in dem Arena-Spieler zwischen drei Klassen basierend darauf wählen, was sie jetzt gerne spielen würden, und nicht basierend auf einer Verpflichtung, sich für eine Klasse aufgrund ihres Power-Levels entscheiden zu müssen.

Das geht in die richtige Richtung! Scheint echt so, als würden die langsam etwas für die Balance tun und so auch für mehr Spieltiefe sorgen. Find ich gut 🙂


@beatinfected: halte ich trotzdem für utopisch, wenn auch wünschenswert. Aber solange nicht jede Klasse turn 1 nen Finley geschenkt bekommt, werden speziell klassen wie krieger, priest und Hunter in der Arena immer sehr durchwachsen bleiben.


@maurriss: Was soll denn der Hunter mit Finley? Hunter kann eh nur Aggro und dazu ist die HP optimal.


@caelistix: ach stimmt. Dann streich Finley beim Hunter und gib ihm 3 Feuerbälle für 1 Mana. Vllt rettet ihn das ja.


@maurriss: jetzt zerstört mir nicht meine Hoffnung! Das wird Blizzard schon ganz von selbst machen xD


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